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Wie
bereits erwähnt, arbeite ich, mit noch acht weiteren
Kolleginnen, als Beleghebamme am St.
Anna-Hospital in Herne Wanne-Eickel. Diese Form der Freiberuflichkeit
ist nicht damit gleich zu setzen, dass wir mit unseren"
Frauen in die Klinik fahren, um sie dort zu entbinden, sondern
wir haben im Wechsel vor Ort Bereitschaftsdienste, die entweder
sieben, zehn oder 14 Stunden dauern.
Wir
verfügen dort in der Klinik über drei Kreißsäle
und über ein Wehenzimmer. In einem der Kreißsäle
befindet sich eine Gebärwanne, in der die Möglichkeit
zu einer Wassergeburt besteht.
Zusätzlich propagieren wir überwiegend die vertikalen
Gebärpositionen (Hocker, Gebärstuhl, Sprossenwand,
stehende oder hockende Haltung, Vier-Füßler-Stand
etc.), um hierbei die Schwerkraft ausnutzen und eine optimale
Entfaltung der Bauchmuskulatur zum kraftvolleren und effektiveren
Pressen erreichen zu können.
Nach der Geburt bzw. nach dem Aufenthalt in der Klinik besteht
die Möglichkeit, von der Hebamme, die bei der Geburt
dabei war, auch zu Hause weiterhin betreut zu werden. Entscheidet
man sich in der Schwangerschaft für eine ambulante Entbindung
(d.h., man hat die Möglichkeit, zwei Stunden nach einer
komplikationsfreien Geburt nach Hause zu gehen), so hat man
in dieser Zeit dafür Sorge zu tragen, dass eine Hebamme
in den ersten Tagen nach der Geburt täglich zu einem
Besuch nach Hause kommt. Da wir mehrmals in der Woche Dienste
am St. Anna-Hospital haben, können wir die Nachbetreuung
einer ambulanten Entbindung nur nach vorheriger Absprache
durchführen.
Mehr dazu lesen Sie bitte unter der Rubrik Nachsorge. |
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